Für unsere Jugend

Zeitgemässe Bildung in Worb
Bildung ist die Grundlage für ein erfolgreiches und erfülltes Leben. Die Anforderungen an die Schule haben sich in den letzten fünfzig Jahren gewandelt und erweitert. Kinder lernen heute, sich in einer digitalisierten Welt zu bewegen, wie man selbständig lernt, wie man seine Arbeit organisiert und steuert. Kinder lernen, Verantwortung für sich und die Umwelt zu tragen. Das bedeutet: Unsere Kinder lernen viel und vielfältig.

Seit 1975 haben sich die Anforderungen an die Schulräume gewandelt. Vor fünfzig Jahren herrschte Frontalunterricht vor, heute sind die Sozialformen vielfältiger: Einzel-, Partner-, Gruppen- Klassenarbeit, individuelles Lernen, Lernen im digitalen Raum, projektartiges Arbeiten, individuelles Coaching u.a. gehören dazu. Gefragt sind also verschiedene und flexible Schulräume. Die Sanierung der Schulanlage Worbboden erlaubt etliche Anpassungen: Den Klassenzimmern werden Gruppenräume zugeordnet, Fachräume werden technisch aufgerüstet, ein Coworking-Space für bis zu 80 Schülerinnen und Schüler wird geschaffen. Der vorhandene Platz wird optimal genützt. Die Belüftung und die Lichtgestaltung sorgen für eine angenehme Lern-Atmosphäre und ermöglichen einen modernen Unterricht, wie ihn unsere Kinder verdienen.

Es braucht ein Provisorium
Die provisorischen Räume auf dem roten Platz sind sinnvoll und zweckmässig. Eine Sanierung bei  laufendem Unterricht würde nicht nur länger dauern, sondern wäre für die Kinder und Lehrpersonen gefährlich. Sie wäre u.a. wegen der notwendigen Schadstoffsanierung (Asbest, Blei, Zink und Chlorparaffine) und dem Baulärm unzumutbar. Es ist absurd, unseren Kindern während über 1,5 Jahren den Unterricht auf einer Baustelle zumuten zu wollen. Genauso abwegig ist die «Idee» von SVP und FDP, die ca. 350 Kinder mit ihren Lehrpersonen in leerstehende Räume der ganzen Gemeinde Worb zu verteilen. Schülerinnen und Schüler lernen in durchlässigen Klassenstrukturen, Lehrpersonen unterrichten in verschiedenen Klassen. Die «Schule als Wanderzirkus» mag vielleicht ein lustiges Gedankenspiel sein. Für uns ist jedoch klar: Mit der Bildung unserer Kinder spielt man nicht.

Ihre Stimme zählt
Die Abstimmung zur Sanierung der Schule Worbboden steht bevor; Ihre Stimme ist entscheidend.
Stimmen Sie daher am 22. Oktober mit einem beherzten „Ja“ für die Sanierung der Schule Worbboden.

Grüne, SP, EVP, Die Mitte und GLP sagen:
JA zur Gesamtsanierung Worbboden – JA für unsere Jugend!

Myriam Gerber-Maillefer
Mitglied Grüne Worb, Bildungskommission und Grosser Gemeinderat
myriam.gerber@worb.ch